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Weihnachten in Österreich

Abgesehen von den Geschenken, gibt es bei uns ganz viele Traditionen, die Weihnachten zu unserem liebsten Feiertag machen. Wie so oft in Österreich, sind diese enorm vielfältig und „Hinter jedem Hauseck“ schon wieder anders.

Krampusse und Perchten
Vor allem in ländlichen Regionen wird die Tradition von Krampus- und Perchtenläufen nach wie vor sehr gepflegt. Aus der heidnischen Tradition, sich mit Masken zu verkleiden und böse Geister zu vertreiben, wurde im Laufe der Zeit der furchteinflößende Begleiter vom heiligen Nikolaus. Im Gegensatz zum strafenden Krampus, gilt der Besuch von Perchten als glücksbringendes Omen, denn dieser vertreibt noch heute die bösen Geister, indem er sie erschreckt.

Kekse
Österreich ist ja bekannt für seine Mehlspeisen und in der Vorweihnachtszeit wird jede Küche zur „Weihnachtsbäckerei“. Zu den klassischen Sorten zählen Kokosbusserl, Zimtsterne, Linzer Augen oder Spitzbuben, Lebkuchen und der Liebling der Österreicher: Vanillekipferl.

Wer klopfet an?
In der Adventzeit ziehen traditionell die „Anglöckler“ von Haus zu Haus und kündigen die baldige Geburt von Jesus Christus an. Als Hirten verkleidet, singen sie festliche Weihnachtslieder und wünschen den Hausbewohnern Glück und Segen.

Rauhnächte
Die mythischen Rauhnächte gehen von 21. Dezember, dem Tag der Wintersonnenwende, bis zum 6. Jänner. Dieser Brauch ist im Volksglauben tief verwurzelt und dient dazu böse Geister abzuwehren und zu vertreiben. Dazu werden verschieden Kräuter und Weihrauch langsam in einer Räucherpfanne verbrannt, während man damit durch das Ganze Haus geht und dabei betet. Meistens wird dabei auch Weihwasser mit einem Tannenzweig „gesprengt“.

Das Christkind
Bei uns bringt das Christkind die Geschenke für alle braven Kinder, nicht wie so vielerorts der Weihnachtsmann. Der kann ja auch nicht alles alleine machen und ist sicher froh darüber, dass in Österreich das Christkind kommt. Vorausgesetzt man hat auch das Fenster geöffnet, für Schornsteine hat das Christkind nämlich nichts übrig. Wenn es fertig ist, läutet es ein Glöckchen und die Kinder dürfen das erste Mal den festlich geschmückten Christbaum sehen.

Weihnachtsessen
Traditionell gilt der 24. Dezember noch als Fasttag. Erst an den darauffolgenden Tagen wird dann nach Herzenslust geschlemmt. So werden bei uns am Heiligen Abend eher kalte Platten, Jägerwecken oder Würstelsuppe mit „Mettenwürstel“ (nicht vorgegarte, frische Würste) serviert. In Wien und Niederösterreich hingegen bereitet man zu Weihnachten sehr gerne den „Weihnachtskarpfen“ zu.

Weihnachtslieder
Das wohl bekannteste Weihnachtslied der Welt wurde nur ein paar Kilometer von Schladming entfernt, in Mariapfarr im Lungau, gedichtet: „Stille Nacht, Heilige Nacht“. Traditionell wird dieses Lied in unserer Region auch nur am Heiligen Abend gesungen. Zu unseren Klassikern zählen außerdem „Es wird scho glei dumpa“, „Still, still, still“, „Ihr Kinderlein kommet“ oder der „Andachtsjodler“.

In diesem Sinne wünschen wir allen noch eine schöne Adventszeit und frohe Weihnachten!

Marina Steiner & Christian Gappmayr
sowie das gesamte Team vom Posthotel Schladming



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Schladming_Adventmarkt3 © Chris_Lang
Öblarn-Niederöblarn_Krampusspiel © Krampusspiel Öblarn

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